Symptome

Die Symptome bei einer Histaminunverträglichkeit sind vielvältig und beinhalten Nesselsucht, Schwellungen des Gesichts oder des Halses, Kopfschmerzen, eine vestopfte Nase, Hautprobleme, Herzrasen, gerötete Augen, Kopfschmerzen oder Sodbrennen.

 

Eine Histamintoleranz ist keine Allergie! Bei einer Histaminintoleranz sammelt sich mit der Zeit Histamin im Körper an, z.B. durch histaminreiche Lebensmittel und erst wenn eine Schwelle erreicht ist, führt das angestaute Histamin im Körper zu den Symptomen der Histaminose.

Es gibt verschiedene mögliche Ursachen einer Histaminintoleranz:

  1. Die Spaltung des aus der Nahrung aufgenommenen Histamins ist beeinträchtigt, z.B. durch eine Verminderung des Enzyms DAO (Diaminoxidase), welches für die Spaltung zuständig ist.
  2. Das Mikrobiom des Darms ist im Ungleichgewicht und dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass vermehrt histaminbildende Bakterien dort vorkommen und Histamin angestaut wird.

Liste der erlaubten und verbotenen Lebensmittel bei Low Carb

Histamin ist in vielen Produkten, vor allem in allen gealterten oder fermentierten Produkten enthalten.

 

Verarbeitete, geräucherte, fermentierte oder gepökelte Fleisch- und Fischprodukte

  • Fisch und Meeresfrüchte (Schalentiere) außer frisch gefangen
  • Eier
  • Würste
  • übrig gebliebenes Fleisch, da Bakterien Histamin produzieren
  • teilweise: Knochenbrühe, die mehrer Stunden gekocht wurde

Milchprodukte:

  • alle fermentierten Milchprodukte wie alle Käse, Joghurt, Buttermilch oder Kefir

Früchte:

  • Zitronen
  • Erdbeeren, Himbeeren, Cranberrys, Loganbeeren, Johannisbeeren
  • Aprikosen
  • Kirschen
  • Trauben
  • Ananas
  • Datteln
  • Rosinen

Gemüse:

  • Tomaten und Tomatenprodukte
  • Spinat
  • Rote Bohnen
  • Aubergine
  • Oliven
  • Kürbis
  • Avocado

 

Sonstiges:

  • Eingelegtes wie saure Gurken, Relishes und Produkte, die Essig enthalten
  • Zusatzstoffe wie Tartrazin (E 102), künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe v.a. Benzoate und Sulfite 
  • Gewürze: Zimt, Nelke, Essig, Chilipulver, Anis, Curry, Muskat
  • Fermentiertes Soja (Miso, Sojasauce)
  • Fermentierte Produkte wie Sauerkraut, Kimchi, Kombucha
  • Tee
  • Schokolade
  • Kakao
  • Cola
  • alkoholische Getränke und alkoholfreies Bier sowie alkoholfreier Wein

 

Die oben dargestellte Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Lebensmittel, die nicht gut vertragen werden, sind oft individuell. Daher sollte man durch eine Eliminatinos- und Provokationsdiät testen, welche Lebensmittel Symptome verursachen und gemieden werden sollten.

 

 

generell möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel, frisch gekocht

 

Low Carb Rezeptideen

Tomatensauce lässt sich gut mit gekochteten, pürierten Paprika 

Einige Rezept-Inspirationen findet ihr im Folgenden, aber stöbert doch mal im Internet und ihr werdet auch dort einiges dazu finden.

Wie lange muss ich die histaminarme Diät machen?

Eine Histaminunverträglichkeit muss im Gegensatz zu anderen Unverträglichkeiten nicht immer ein permanentes Problem sein, da oft nur der Histaminstoffwechsel akut entgleist ist. Viele Menschen können die Histamintoleranz wieder herstellen, indem sie eine Zeit lang histaminreiche Lebensmittel meiden und vorherrschende Probleme des Darms wie Leaky Gut oder die orale Toleranz verbessern.

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¹ Vega-López, S., Venn, B. J., & Slavin, J. L. (2018). Relevance of the glycemic index and glycemic load for body weight, diabetes, and cardiovascular disease. Nutrients, 10(10), 1361.

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